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Muster Bewerbung

Deckblatt – Bewerbung

So gestalten Sie das Deckblatt:

Das Deckblatt ist die erste Seite der Bewerbungsmappe. Es ist eine sehr gute Möglichkeit, sich von anderen Bewerbern optisch abzuheben. Beim Deckblatt können Sie durch Kreativität punkten. Folgende Gestaltungsmöglichkeiten sind beim Deckblatt möglich:

 

  • Überschrift
  • Lichtbild, Kontaktdaten
  • Silhouette des Firmengebäudes, bei dem Sie sich bewerben
  • Aufstellung der Anlagen (Inhaltsverzeichnis)
  • Zum Beruf passendes Zitat

 

Bei der Gestaltung des Deckblatts sollte allerdings immer bedacht werden, dass hier weniger oft mehr ist. Ein gezielt und durchdacht gestaltetes Layout ist aussagekräftiger, als ein Deckblatt, das vollgepackt ist mit Informationen und unübersichtlich wirkt.


Das Deckblatt für eine Bewerbung kann einen idealen Einstieg in eine erfolgreiche Bewerbung ermöglichen. Sinnvolle Informationen, die auf einem Deckblatt stehen können, sind:

 

  • Überschrift „Bewerbung“
  • Adresse des Bewerbers
  • Berufsbezeichnung, Bezeichnung der ausgeschriebenen Stelle
  • Quelle der Stellenanzeige
  • Vorschau auf die beigefügten Anlagen

 

 

Das Deckblatt kann in der Form des tabellarischen Lebenslaufs erstellt werden, oder als klassisches Deckblatt, das den Text im Zentrum hat. Bei einem tabellarischen Layout sollten Sie darauf achten, dass sich dieses Layout später auch im tabellarischen Lebenslauf wiederfindet. Schon mit dem Deckblatt beginnt die einheitliche Optik. Ihre Bewerbung muss „aus einem Guss“ sein, um Ihre Fähigkeiten und Kompetenzen perfekt nach Außen zu transportieren.

 

Fragen im Bewerbungsgespräch

Mögliche Fragen, die im Bewerbungsgespräch vorkommen können:

Folgende Fragen sollten bei einem Bewerbungsgespräch so präzise wie möglich beantwortet werden, da hier die Qualifikation und Belastbarkeit des Bewerbers getestet wird.

  • Wie sieht Ihr Lebenslauf kurzgefasst aus?
  • Was wissen Sie von unserem Unternehmen?
  • Welche Arbeiten mögen Sie am wenigsten?
  • Wo sehen Sie Ihre persönlichen Stärken und Schwächen?
  • Warum haben Sie sich auf die Stellenanzeige beworben?
  • Wie reagieren Sie in Stresssituationen?
  • Nennen Sie mir drei Gründe, warum wir Sie einstellen sollen!
  • Nennen Sie mir drei Gründe, warum wir Sie NICHT einstellen sollten!
  • Wo sehen Sie sich in 10 Jahren?
  • Was war die schwerste Entscheidung, die Sie je haben treffen müssen?
  • Wie gut können Sie im Team arbeiten?
  • Wie würden Sie Konflikte in einem Team lösen?
  • Was würde Ihr letzter / jetziger Vorgesetzter als Ihre Stärken bzw. Schwächen bezeichnen?

Fragen, die vor allem auf Soft Skills zielen, die oft unangenehm sind und die Sie in jedem Fall beantworten müssen:

  • Sie sind nervös. Warum?
  • Wer hat diesen Anzug / dieses Kostüm für Sie ausgesucht?
  • Was halten Sie selbst von Ihrer Bewerbungsmappe?


Selbstverständlich ist das Bewerbungsgespräch die perfekte Plattform, bei der auch Sie Fragen an den Personalchef stellen können. Diese sollten sich jedoch auf Punkte beziehen, die nicht durch Recherche beantwortet werden können.

  1. Fragen Sie nach den Weiterbildungsmöglichkeiten speziell für Ihre Position.
  2. Fragen Sie nach Informationen, die nicht auf der Website der Firma zu erfahren waren.
  3. Fragen Sie nach Kompetenzen und der genauen Stellenbeschreibung für Ihre Position.
  4. Stellen Sie Fragen, die möglicherweise nach dem Studium des Geschäftsberichts aufgekommen sind.
  5. Fragen Sie nach dem Arbeitsklima, der Überstundenzahl und wie diese vergütet werden.
  6. Bitten Sie darum, Ihren künftigen Arbeitsplatz kurz besichtigen zu dürfen.
  7. Fragen Sie nach dem Führungsstil und der Zielsetzung bei der Besetzung des Postens.
  8. Fragen Sie danach, welche Bedeutung Ihre Arbeit in der Unternehmensphilosophie besitzt.
  9. Fragen Sie nach dem sozialen Engagement des Unternehmens, vor allem, wenn Sie sich selbst sozial engagieren.
  10. Erkundigen Sie sich danach, welche Schlüsselkenntnisse Sie unbedingt mitbringen müssen und welches Wissen Sie sich eventuell besonders aneignen sollten, um Ihre Arbeit reibungslos zu beginnen.
  11. Fragen Sie danach, mit welcher Technik / Arbeitsmittel Ihnen zur Verfügung stehen.
  12. Fragen Sie danach, welche Aufgaben aus Ihrer Tätigkeit eine besonders hohe Priorität genießen.

Wenn Sie all die Tipps hier befolgen, sollte einer neuen Anstellung kaum etwas im Wege stehen. Viel Glück beim Bewerben!

Checkliste für Ihre Bewerbung

Checkliste Bewerbung:

Wenn Sie mit der Bewerbung um einen Arbeitsplatz beginnen, sollten Sie folgende Punkte in jedem Fall beachten:

Für die Bewerbungsmappe:

  • Sind alle Zeugnisse vorhanden?
  • Ist der tabellarische Lebenslauf mit aktuellem Datum / Unterschrift versehen?
  • Gibt es ein aktuelles Bewerbungsfoto?
  • Welche Gestaltung wurde beim Deckblatt verwenden?

Zum Thema Unternehmen / Qualifikation:

  • Besitze ich alle gesuchten Qualifikationen?
  • Wurden Informationen zum Unternehmen gesammelt?
  • Welche zusätzlichen Qualifikationen sind vorhanden?
  • Können sämtliche Qualifikationen anhand von Zeugnissen nachgewiesen werden?


Zum Bewerbungsanschreiben:

  • Empfänger- und Absenderadressen vollständig und korrekt platziert?
  • Aktuelles Datum
  • Ist der Gesprächspartner bekannt?
  • Genaue Formulierung des Betreffs?
  • Persönliche Anrede des Ansprechpartners?
  • Kurze, prägnante Formulierung des Brieftextes?
  • Ist die Unterschrift vorhanden?
  • Sind Anlagen angegeben?
  • Stimmt das Porto?

Verhalten beim Bewerbungsgespräch

Auch für das Verhalten während des Bewerbungsgesprächs gibt es klare Regeln, die über Erfolg oder Misserfolg eines solchen Interviews entscheiden können. Die nonverbale Kommunikation sowie gute Manieren sind ein wichtiger Indikator für den Personalchef. Daher sollten Sie folgende Regeln auf jeden Fall einhalten:

  1. Pünktlich erscheinen
    Sie sollten weder viel zu früh noch minimal zu spät zum Vorstellungsgespräch kommen. Die „akademische Viertelstunde“ gilt nicht für diesen wichtigen Termin. Zumal Ihre Pünktlichkeit auch auf Ihre Einstellung zur Arbeit schließen lässt.
  2. Begrüßung
    Begrüßen Sie Ihren Gesprächspartner in jedem Fall mit einem Lächeln und einem freundlichen Händedruck. Stehen Sie dabei aufrecht und wenden Sie sich dem Gesprächspartner zu.
  3. Persönliche Anrede
    Merken Sie sich in jedem Fall den Namen des Gesprächspartners. Nennen Sie den Namen immer wieder während des Gesprächs.
  4. Kommunikationsregeln einhalten
    Der Personalchef beginnt mit dem Gespräch. Sie sollten aufmerksam zuhören und ihm in keinem Fall ins Wort fallen. Wenn Sie antworten, nehmen Sie sich ruhig Zeit für die Antwort. Sprechen Sie sicher, ruhig und deutlich.
  1. Nonverbale Kommunikation
    Die nonverbale Kommunikation verrät sehr viel über den Gesprächspartner. Die Art, wie die Hände bewegt werden, ob Augenkontakt hergestellt und gehalten wird und auch die Sitzposition sind Indikatoren für das Verhalten eines Menschen. Dies gilt vor allem auch in der Extremsituation Vorstellungsgespräch.


    Versuchen Sie daher, so offen wie möglich auf Ihren Gesprächspartner zuzugehen. Sitzen Sie aufrecht und lächeln Sie. Versuchen Sie, Ihren Worten mit passenden Gesten mehr Kraft zu verleihen. Auch der Klang Ihrer Sprache verrät dem Personalchef viel. Daher sollten Sie ruhig und leise und vor allem sehr deutlich und langsam reden.

Auf jeden Fall sollten Sie eine vollständige Bewerbungsmappe mit sich führen, wenn Sie zu einem Bewerbungsgespräch gehen. Als kleiner Test ist es oft üblich, dass der Personalchef Ihre Unterlagen „nicht zur Hand“ hat. Ein Pluspunkt, wenn Sie dann aushelfen können. Sie zeigen damit Motivation und vor allem Weitsicht.

Wenn Sie sich unsicher fühlen, wie Sie auf andere Menschen wirken, können Sie das Vorstellungsgespräch üben und hinterher bewerten lassen. Oftmals bemerken andere Menschen Schwächen rechtzeitig, die man selbst an sich nicht wahrnimmt.

Telefoninterview

Das Telefoninterview:

Viele Bewerbungsgespräche werden heute nicht mehr vor Ort im Büro der Personalabteilung durchgeführt, sondern am Telefon. Vor allem, wenn es sich um einen Arbeitsplatz handelt, bei dem die Fähigkeit der freien Rede am Telefon besonders wichtig ist. Das Telefoninterview wird terminlich ebenso vereinbart wie das persönliche Bewerbungsgespräch. Es ist also wichtig, sich auf diesen Termin auch inhaltlich genauso gründlich vorzubereiten.

Das Telefoninterview bedarf einer besonderen Vorbereitung, denn Sie haben nur Ihre Stimme und die Aussagekraft Ihrer Wörter, um hier zu punkten. Gestik, Mimik und Erscheinungsbild spielen bei dieser Art des Bewerbungsgesprächs keine Rolle. Für die Bedeutung des Interviews im Bewerbungsverfahren spielt dies jedoch keine Rolle.

Ein Telefoninterview ist nicht mit „Small Talk“ zu verwechseln, es handelt sich um ein ernsthaftes Bewerbungsgespräch. Daher sind folgende Punkte zu beachten:

  • Gerade Sitzhaltung
  • Lächeln
  • Konzentration auf Unterlagen
  • Ruhige Atmosphäre
  • Aktives Zuhören
  • Unangenehme Pausen vermeiden.

Die Sitzhaltung und auch das Lächeln verändern Ihre Stimme merklich. Ihre Stimme klingt anders, wenn Sie gebeugt sitzen und auch das Lächeln kann man am Klang Ihrer Stimme erkennen. Die ruhige Atmosphäre hilft Ihnen dabei, sich in die Situation des Telefoninterviews einzufinden. Konzentrieren Sie sich auf die Bewerbungsunterlagen.


Unter aktivem Zuhören versteht man, dass der Gesprächspartner am Telefon ein Feedback bekommt, dass ihm konzentriert zugehört wird. Ihnen erleichtert das Zuhören das Finden von Antworten und Sie bekommen schneller eine Verbindung zum Gesprächspartner am Telefon.

Tipp:

Sehen Sie beim Telefonieren auf den Namen Ihres Gesprächspartners. So entsteht für Sie der Eindruck, Sie sprächen mit dem Partner persönlich und haben so zudem auch immer den Namen parat. Oft kann es auch helfen, wenn man die Kleidung dem Anlass anpasst, ähnlich dem persönlichen Gesprächstermin im Unternehmen.

Folgende Punkte sollten Sie bei einem Telefoninterview beachten:

  • Terminänderung vereinbaren, wenn der Zeitpunkt ungünstig ist.
  • Gut und genau vorbereiten.
  • Fragen formulieren.
  • Gesprächspartner immer ausreden lassen, niemals unterbrechen.
  • Nicht nach dem Gehalt fragen.
  • Bewerbungsunterlagen nach möglichen Lücken durchsuchen und diese erklären können.

Bewerbungsgespräch

Das Bewerbungsgespräch:

Wenn Sie zum Bewerbungsgespräch eingeladen werden, haben Sie die erste Hürde bereits genommen. Ihre schriftlichen Unterlagen haben in Ihrem zukünftigen Arbeitgeber das Interesse geweckt, Sie in einem persönlichen Gespräch näher kennenzulernen. Das Bewerbungsgespräch ist daher eine gute Möglichkeit, den positiven Eindruck der Bewerbungsmappe zu verstärken und sich selbst vor dem Gesprächspartner zu vermarkten.

Im Bewerbungsgespräch sollten Sie sich immer vor Augen halten, dass Sie den ersten Eindruck nicht wiederholen können. Die ersten Sekunden entscheiden über Sympathie und Antipathie. Der erste Eindruck wird gebildet durch das Auftreten, die Kleidung und die sogenannte nonverbale Kommunikation.

Wichtige Regel für das erste Gespräch:

  • Kleiden Sie sich geschmackvoll. In salopper Kleidung in einer Bank zu erscheinen ist ebenso unpassend, wie im Anzug mit Krawatte auf einer Baustelle.
  • Blicken Sie Ihrem Gesprächspartner bei der Begrüßung in die Augen.
  • Achten Sie auf Ihre Körperhaltung während des Gehens und Stehens (ein gesenkter Blick verrät Unsicherheit).
  • Der Händedruck darf nicht zu schwach bzw. nicht zu stark ausfallen.
  • Lächeln Sie ihren Gesprächspartner an!
  • Hören Sie aktiv zu!


Beim Bewerbungsgespräch werden die Angaben aus Ihrem Lebenslauf und zu Ihren Qualifikationsnachweisen besprochen. Je ehrlicher daher eine Bewerbung verfasst wurde, umso einfacher ist es, diese Fragen zu beantworten. Zudem werden auch Fragen gestellt, die den Bewerber zu den Themen Teamarbeit, soziale Kompetenz, Arbeitsauffassung und Loyalität prüfen.


Folgende Fragen müssen Sie in einem Bewerbungsgespräch nicht beantworten:

  • Fragen zur Familienplanung
  • Fragen zu Parteizugehörigkeit
  • Fragen zur Gewerkschaftsangehörigkeit
  • Fragen zur Konfession (soweit für den Arbeitsplatz nicht relevant)
  • Fragen zur finanziellen Situation, z. B. nach Vermögen

Folgende Fragen sollten Sie in einem Bewerbungsgespräch beantworten:

  • Fragen zu Haftstrafen
  • Fragen zu Schulden
  • Fragen zu Lücken im Lebenslauf
  • Fragen zu Wettbewerbsverboten
  • Fragen zu Wehr- oder Zivildienst
  • Zeugnisnoten
  • Fragen über eventuelle Lohnpfändungen oder Behinderungen.

Nicht immer sind die Fragen leicht in ihrer Relevanz für den Arbeitsplatz zu erkennen. Es lohnt sich jedoch, sich genau auf diese Fragen vorzubereiten. Dazu gehört auch, sich vor einem Spiegel selbst zu beobachten und an der Körperhaltung und der Körpersprache zu arbeiten. Bei großer Unsicherheit kann man ein Bewerbungsgespräch auch als Rollenspiel üben.

Muster für eine Bewerbungen

Muster für Bewerbungen – Geben Sie der Bewerbung eine gute Form!

Die Bewerbung um einen Arbeitsplatz sollte eine festgelegte Form haben. Die Einheitlichkeit jeder einzelnen Bewerbung schafft Übersichtlichkeit und spart wertvolle Zeit. Die Zeugnisse sollten immer die gleiche Reihenfolge haben. Beim Lebenslauf sollten nur wichtige Daten und das aktuelle Datum aktualisiert werden. Experimentieren Sie nicht unnötig mit der Form und dem Layout Ihrer Bewerbung!

Das Anschreiben einer Bewerbung wird entsprechend der Form angelegt, die in der DIN 5008 festgeschrieben ist. Hier sind Abstand und Aufbau eines geschäftlichen Anschreibens festgelegt. Ihr Anschreiben sollte daher folgende Bestandteile besitzen:

  • Eigene Anschrift
  • Anschrift des Empfängers
  • Aktuelles Datum in der Form Ort, Datum
  • Betreff
  • Anrede
  • Brieftext
  • Schlussformel
  • Unterschrift
  • Anlagen


Sie können Ihre eigene Anschrift in die Kopfzeile eines Word-Dokumentes einfügen, somit hat dieser Bestandteil einen festen, gut strukturierten Platz. Alternativ kann die eigene Anschrift auch oberhalb der Empfängeradresse platziert werden, jedoch mit ausreichendem Abstand zu dieser Anschrift. Die Adresse des Empfängers wird in folgender Form aufgebaut:

Name des Unternehmens

Name des Ansprechpartners

Abteilung

Straße

PLZ Ort

Das Datum wird generell rechtsbündig gesetzt und hat die Form Wohnort, den XX.Monat.XXXX

Bei der Betreffzeile ist es nicht mehr notwendig, das Kürzel Betr. vor den Text zu setzen. Der Betreff wird durch die Markierung fett hervorgehoben.

Die Anrede kann zwei Formen haben:

  1. Sehr geehrte Damen und Herren
  2. Sehr geehrter Herr XY / Sehr geehrte Frau XY

Entsprechend ist dann auch die Schlussformel zu formulieren:

  • Mit freundlichen Grüßen, wenn die Anrede „Sehr geehrte Damen und Herren“ lautet
  • Mit freundlichem Gruß, wenn es sich um eine persönliche Anrede an eine Person handelt

Die Angabe, dass noch Anlagen folgen, beendet dann das Anschreiben.

Online-Bewerbungsmappe

Die Online-Bewerbungsmappe:

Neben der Bewerbungsmappe in Papierform gibt es auch die Möglichkeit, eine virtuelle Bewerbungsmappe im Internet zu hinterlegen. Somit können Sie Ihre Qualifikation in professionellen Jobbörsen im Internet darstellen. Zudem haben Sie die Möglichkeit, allen Unternehmen, bei denen Sie sich bewerben, Zugang zu Ihrer virtuellen Bewerbungsmappe zu gewähren.

Die Online-Bewerbungsmappe ist nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung zur klassischen Bewerbungsmappe zu sehen. Zudem haben Sie die Möglichkeit, Ihren zukünftigen Arbeitgeber von wichtigen Schlüsselkompetenzen zu überzeugen:

  • Innovatives Denken
  • Beherrschung moderner Technik
  • Umgang mit PC / Internet

Auf Anfrage sollte jedoch eine Bewerbungsmappe jederzeit in Papierform an ein Unternehmen geschickt werden können.


Bei der Einrichtung einer Online-Bewerbungsmappe muss man auf verschiedene Komponenten achten, damit die richtige Botschaft an zukünftige Arbeitgeber ausgestrahlt wird:

  • Die Dokumente müssen im PDF-Format hinterlegt sein
  • Eingescannte Zeugnisse, Qualifikationsnachweise müssen in hochwertiger Optik vorliegen
  • Angegebene Referenzen im Internet nur nach Absprache mit der Referenz
  • Chronologische Speicherung von Zeugnissen und Zertifikaten

Bei einer Bewerbung geht es darum, seine Qualifikationen und Kenntnisse hervorzuheben und sich von der Masse der Bewerber um einen Arbeitsplatz abzuheben. Die Online-Bewerbung ist eine sehr gute Möglichkeit, das Interesse eines Personalchefs zu wecken. Sie ersetzt jedoch nicht die Notwendigkeit einer klassischen Bewerbungsmappe, vielmehr erweitert sie die Möglichkeiten bei der Suche nach einem Arbeitsplatz.

Bewerbungsmappe zusammenstellen

So stellen Sie Ihre Bewerbungsmappe zusammen:

Die Bewerbungsmappe hat feste Bestandteile:

  • Anschreiben
  • Deckblatt
  • Lebenslauf mit Foto
  • Zeugnisse

Um diese Unterlagen übersichtlich zusammenzustellen, sollten spezielle Bewerbungsmappen verwendet werden. Diese verfügen über einen separaten Platz für Anschreiben, Deckblatt und Lebenslauf sowie der Möglichkeit, die Zeugnisse einzuklemmen.

Bei einer Bewerbung, abgesehen von einer Kurzbewerbung, ist es nicht zulässig, zusammengeheftete Blätter einzureichen. Auch Lochungen in Schnellheftern sind keine gute Ausgangsbasis für eine erfolgreiche Bewerbung. Wie bei der Präsentation eines neuen Produktes oder einer revolutionären Geschäftsidee muss auch Ihre Arbeitskraft einen professionellen Rahmen besitzen.


Auch für das Layout der geschriebenen Dokumente gibt es Richtlinien, die eine Bewerbung erfolgreicher machen:

  • Gut lesbare Schrift (Arial 10, einfacher Zeilenabstand, linksbündig)
  • Übersichtliche Struktur des Anschreibens (DIN 5008)
  • Gute Papierqualität (möglichst keine Verwischung der Tinte)
  • Nicht mit der Hand geschrieben
  • Anschreiben nicht mehr als eine Seite

Die Zeugnisse müssen in chronologischer Reihenfolge beigefügt werden. Dabei liegt das Schulabgangszeugnis als erstes Blatt, die Arbeitszeugnisse werden chronologisch angefügt. Das letzte Zeugnis beendet die Bewerbung. Anschließend werden Zeugnisse und Zertifikate von Weiterbildungen und Schulungen angefügt, ebenfalls chronologisch.

Folgende weitere Punkte sind für die Bewerbungsmappe zu beachten:

  • Bewerbungsmappen werden zum Versand nicht gerollt oder geknickt
  • Der Inhalt der Bewerbungsmappe wird niemals zweimal versendet
  • Die Dokumente und Schriftstücke dürfen nicht gelocht werden
  • Keine Klarsichthüllen in der Bewerbungsmappe
  • Versandtasche in der richtigen Größe verwenden
  • Korrekt adressieren und ausreichend frankieren

Der Inhalt der Bewerbungsmappe wird in Unternehmen oftmals mit Vermerken versehen. Aus diesem Grund können Sie zwar die Mappe, jedoch nicht den Inhalt mehrfach verwenden. Selbstverständlich muss die Mappe in einwandfreiem Zustand sein, um sie erneut für eine Bewerbung zu nutzen. Mappen mit „Eselsohren“, Kratzern, Flecken und anderen Beschädigungen sind für die weitere Benutzung nicht geeignet.

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