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Deckblatt – Bewerbung

So gestalten Sie das Deckblatt:

Das Deckblatt ist die erste Seite der Bewerbungsmappe. Es ist eine sehr gute Möglichkeit, sich von anderen Bewerbern optisch abzuheben. Beim Deckblatt können Sie durch Kreativität punkten. Folgende Gestaltungsmöglichkeiten sind beim Deckblatt möglich:

 

  • Überschrift
  • Lichtbild, Kontaktdaten
  • Silhouette des Firmengebäudes, bei dem Sie sich bewerben
  • Aufstellung der Anlagen (Inhaltsverzeichnis)
  • Zum Beruf passendes Zitat

 

Bei der Gestaltung des Deckblatts sollte allerdings immer bedacht werden, dass hier weniger oft mehr ist. Ein gezielt und durchdacht gestaltetes Layout ist aussagekräftiger, als ein Deckblatt, das vollgepackt ist mit Informationen und unübersichtlich wirkt.


Das Deckblatt für eine Bewerbung kann einen idealen Einstieg in eine erfolgreiche Bewerbung ermöglichen. Sinnvolle Informationen, die auf einem Deckblatt stehen können, sind:

 

  • Überschrift „Bewerbung“
  • Adresse des Bewerbers
  • Berufsbezeichnung, Bezeichnung der ausgeschriebenen Stelle
  • Quelle der Stellenanzeige
  • Vorschau auf die beigefügten Anlagen

 

 

Das Deckblatt kann in der Form des tabellarischen Lebenslaufs erstellt werden, oder als klassisches Deckblatt, das den Text im Zentrum hat. Bei einem tabellarischen Layout sollten Sie darauf achten, dass sich dieses Layout später auch im tabellarischen Lebenslauf wiederfindet. Schon mit dem Deckblatt beginnt die einheitliche Optik. Ihre Bewerbung muss „aus einem Guss“ sein, um Ihre Fähigkeiten und Kompetenzen perfekt nach Außen zu transportieren.

 

Muster für eine Bewerbungen

Muster für Bewerbungen – Geben Sie der Bewerbung eine gute Form!

Die Bewerbung um einen Arbeitsplatz sollte eine festgelegte Form haben. Die Einheitlichkeit jeder einzelnen Bewerbung schafft Übersichtlichkeit und spart wertvolle Zeit. Die Zeugnisse sollten immer die gleiche Reihenfolge haben. Beim Lebenslauf sollten nur wichtige Daten und das aktuelle Datum aktualisiert werden. Experimentieren Sie nicht unnötig mit der Form und dem Layout Ihrer Bewerbung!

Das Anschreiben einer Bewerbung wird entsprechend der Form angelegt, die in der DIN 5008 festgeschrieben ist. Hier sind Abstand und Aufbau eines geschäftlichen Anschreibens festgelegt. Ihr Anschreiben sollte daher folgende Bestandteile besitzen:

  • Eigene Anschrift
  • Anschrift des Empfängers
  • Aktuelles Datum in der Form Ort, Datum
  • Betreff
  • Anrede
  • Brieftext
  • Schlussformel
  • Unterschrift
  • Anlagen


Sie können Ihre eigene Anschrift in die Kopfzeile eines Word-Dokumentes einfügen, somit hat dieser Bestandteil einen festen, gut strukturierten Platz. Alternativ kann die eigene Anschrift auch oberhalb der Empfängeradresse platziert werden, jedoch mit ausreichendem Abstand zu dieser Anschrift. Die Adresse des Empfängers wird in folgender Form aufgebaut:

Name des Unternehmens

Name des Ansprechpartners

Abteilung

Straße

PLZ Ort

Das Datum wird generell rechtsbündig gesetzt und hat die Form Wohnort, den XX.Monat.XXXX

Bei der Betreffzeile ist es nicht mehr notwendig, das Kürzel Betr. vor den Text zu setzen. Der Betreff wird durch die Markierung fett hervorgehoben.

Die Anrede kann zwei Formen haben:

  1. Sehr geehrte Damen und Herren
  2. Sehr geehrter Herr XY / Sehr geehrte Frau XY

Entsprechend ist dann auch die Schlussformel zu formulieren:

  • Mit freundlichen Grüßen, wenn die Anrede „Sehr geehrte Damen und Herren“ lautet
  • Mit freundlichem Gruß, wenn es sich um eine persönliche Anrede an eine Person handelt

Die Angabe, dass noch Anlagen folgen, beendet dann das Anschreiben.

Initiativbewerbung

Die Initiativbewerbung:

Obwohl dies mit sehr viel Aufwand verbunden ist, kann sie langfristig zum Erfolg führen. Unter Initiativbewerbung versteht man das unaufgefordert Zusenden von Bewerbungen an verschiedene Firmen, auch wenn diese derzeit kein passendes Stellenangebot ausgeschrieben haben.

Die Vorteile einer Initiativbewerbung liegen auf der Hand:

  • Kaum / keine Mitbewerber, da es keine ausgeschriebene Posten gibt
  • Demonstration von Engagement und Eigeninitiative
  • Bekanntmachen der eigenen Fähigkeiten
  • Herausstellen von spezifischen Kenntnissen

Bevor Sie eine Initiativbewerbung erstellen, sollten Sie sich in jedem Fall über das jeweilige Unternehmen genau informieren. So sind Sie in der Lage, die Formulierungen und das Hinweisen auf spezielle Kenntnisse fürjedes Unternehmen individuell darzustellen. Initiatives Bewerben ist eine besondere Form des Selbstmarketing bei der Stellensuche, denn Sie müssen erreichen, dass Ihre Bewerbung im Gedächtnis des Personalchefs haften bleibt. Nur dann hat Ihre Bewerbung die Chance bei einem späteren Personalbedarf auch berücksichtigt zu werden.


Folgende Informationen sollten in einer Initiativbewerbung unbedingt vorhanden sein:

  • Vorstellung der eigenen Person
  • Grund für die Bewerbung z.B. Wechsel des Arbeitgebers oder des Wohnorts oder Arbeitsaufnahme, z.B. nach Berufsabschluß oder Arbeitslosigkeit unter Angabe des jeweiligen Grundes.
  • Grund für die Wahl des Unternehmens
  • Zusammenhang zwischen Unternehmen und eigenen Fähigkeiten herstellen (Herstellen eines Zusammenhangs zwischen eigenen Fähigkeiten und dem Unternehmen)
  • Genaue Bezeichnung der gesuchten Stelle im Unternehmen
  • Beleg der Qualifikation durch vollständige Bewerbungsmappe

Alternativ kann die Initiativbewerbung auch in Form einer Kurzbewerbung verfasst sein, die ausschließlich aus Anschreiben und Lebenslauf besteht. Hier sind vor allem die Formulierung des Anschreibens und die Vollständigkeit des Lebenslaufs wichtig.  Auch wenn man sich die Unternehmen selber zusammengesucht hat, sollte eine solche Initiativbewerbung so abgefasst sein, dass sie den Eindruck einer, exklusiv für dieses Unternehmen verfasst worden zu sein.

Bewerbung per eMail

Bewerbung per eMail – so funktioniert’s!

Viele Unternehmen bieten heute die Möglichkeit, eine Bewerbung per Mail zu senden. Bei der Bewerbung per eMail gelten prinzipiell die gleichen Voraussetzungen, wie für die klassische Form der Bewerbung.

Die eMail selbst muss in einer einwandfreien Form erstellt werden. Hierzu gehört, dass das Anschreiben genauso behandelt wird, als handele es sich um ein klassisches Bewerbungsanschreiben. Die korrekte Anrede gehört ebenso dazu, wie die grammatikalisch einwandfreie Formulierung des Textes selbst. Einzig die Anlagen und der Betreff werden an anderer Stelle untergebracht. Da die Anlagen für den Empfänger einer eMail klar ersichtlich sind, brauchen sie nicht noch einmal am Ende der eMail aufgeführt zu werden.

Verzichten Sie auf auffällige Briefpapiere oder Statonaries – eine Bewerbung um eine Stelle ist auch bei einer eMail-Bewerbung seriös durchzuführen und nicht mit privaten Mails zu vergleichen. Bitte darauf achten, dass es sich um eine korrekte Absenderadresse handelt. Am  Sinnvollsten ist hier die Form vorname.nachname@xy.de.


Folgende Arbeiten gehören zu einer Bewerbung per eMail:

  • Foto einscannen und in das Dokument „Lebenslauf“ einfügen;
  • Zeugnisse und Befähigungen einscannen und anfügen;
  • Die Anhänge müssen mit einem eindeutigen Titel versehen und erkennbar sein;
  • Sämtliche Unterlagen müssen auch als Bewerbungsmappe vorliegen;
  • die Anhänge werden chronologisch geordnet beigefügt;
  • der Umfang der eMail sollte 2 MB nicht überschreiten.

Eine Bewerbung per eMail hat den Vorteil, dass der zukünftige Arbeitgeber Ihre PC-Kenntnisse schon anhand der Bewerbungsart erkennen kann. Wenn Lebenslauf und Zeugnisse als PDF-Dokument angefügt werden, zeigen Sie damit Ihren professionellen Umgang mit verschiedenen Programmen. Das Bewerbungsfoto sollte in sehr guter Qualität angefügt werden. Eine Optimierung der Qualität mit einem Bildbearbeitungsprogramm stellt einen weiteren Pluspunkt dar und kann ein Vorteil gegenüber Mitbewerbern darstellen.

Die Bewerbung per eMail hat den großen Vorteil, dass Portokosten wegfallen und man den zukünftigen Arbeitgeber von seinen PC-Kenntnissen überzeugen kann. Die meisten Anhänge werden als PDF-Dokument angefügt.

Bei der Bewerbung per eMail ist zu beachten, dass dies vom Unternehmen ausdrücklich gewünscht ist. Trotzdem kann es sein, dass ein Unternehmen nachträglich die Unterlagen in Schriftform als Bewerbungsmappeanfordert. Daher sollten die Dokumente immer auch als komplette Bewerbungsmappe vorliegen.

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