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Telefoninterview

Das Telefoninterview:

Viele Bewerbungsgespräche werden heute nicht mehr vor Ort im Büro der Personalabteilung durchgeführt, sondern am Telefon. Vor allem, wenn es sich um einen Arbeitsplatz handelt, bei dem die Fähigkeit der freien Rede am Telefon besonders wichtig ist. Das Telefoninterview wird terminlich ebenso vereinbart wie das persönliche Bewerbungsgespräch. Es ist also wichtig, sich auf diesen Termin auch inhaltlich genauso gründlich vorzubereiten.

Das Telefoninterview bedarf einer besonderen Vorbereitung, denn Sie haben nur Ihre Stimme und die Aussagekraft Ihrer Wörter, um hier zu punkten. Gestik, Mimik und Erscheinungsbild spielen bei dieser Art des Bewerbungsgesprächs keine Rolle. Für die Bedeutung des Interviews im Bewerbungsverfahren spielt dies jedoch keine Rolle.

Ein Telefoninterview ist nicht mit „Small Talk“ zu verwechseln, es handelt sich um ein ernsthaftes Bewerbungsgespräch. Daher sind folgende Punkte zu beachten:

  • Gerade Sitzhaltung
  • Lächeln
  • Konzentration auf Unterlagen
  • Ruhige Atmosphäre
  • Aktives Zuhören
  • Unangenehme Pausen vermeiden.

Die Sitzhaltung und auch das Lächeln verändern Ihre Stimme merklich. Ihre Stimme klingt anders, wenn Sie gebeugt sitzen und auch das Lächeln kann man am Klang Ihrer Stimme erkennen. Die ruhige Atmosphäre hilft Ihnen dabei, sich in die Situation des Telefoninterviews einzufinden. Konzentrieren Sie sich auf die Bewerbungsunterlagen.


Unter aktivem Zuhören versteht man, dass der Gesprächspartner am Telefon ein Feedback bekommt, dass ihm konzentriert zugehört wird. Ihnen erleichtert das Zuhören das Finden von Antworten und Sie bekommen schneller eine Verbindung zum Gesprächspartner am Telefon.

Tipp:

Sehen Sie beim Telefonieren auf den Namen Ihres Gesprächspartners. So entsteht für Sie der Eindruck, Sie sprächen mit dem Partner persönlich und haben so zudem auch immer den Namen parat. Oft kann es auch helfen, wenn man die Kleidung dem Anlass anpasst, ähnlich dem persönlichen Gesprächstermin im Unternehmen.

Folgende Punkte sollten Sie bei einem Telefoninterview beachten:

  • Terminänderung vereinbaren, wenn der Zeitpunkt ungünstig ist.
  • Gut und genau vorbereiten.
  • Fragen formulieren.
  • Gesprächspartner immer ausreden lassen, niemals unterbrechen.
  • Nicht nach dem Gehalt fragen.
  • Bewerbungsunterlagen nach möglichen Lücken durchsuchen und diese erklären können.

Bewerbungsgespräch

Das Bewerbungsgespräch:

Wenn Sie zum Bewerbungsgespräch eingeladen werden, haben Sie die erste Hürde bereits genommen. Ihre schriftlichen Unterlagen haben in Ihrem zukünftigen Arbeitgeber das Interesse geweckt, Sie in einem persönlichen Gespräch näher kennenzulernen. Das Bewerbungsgespräch ist daher eine gute Möglichkeit, den positiven Eindruck der Bewerbungsmappe zu verstärken und sich selbst vor dem Gesprächspartner zu vermarkten.

Im Bewerbungsgespräch sollten Sie sich immer vor Augen halten, dass Sie den ersten Eindruck nicht wiederholen können. Die ersten Sekunden entscheiden über Sympathie und Antipathie. Der erste Eindruck wird gebildet durch das Auftreten, die Kleidung und die sogenannte nonverbale Kommunikation.

Wichtige Regel für das erste Gespräch:

  • Kleiden Sie sich geschmackvoll. In salopper Kleidung in einer Bank zu erscheinen ist ebenso unpassend, wie im Anzug mit Krawatte auf einer Baustelle.
  • Blicken Sie Ihrem Gesprächspartner bei der Begrüßung in die Augen.
  • Achten Sie auf Ihre Körperhaltung während des Gehens und Stehens (ein gesenkter Blick verrät Unsicherheit).
  • Der Händedruck darf nicht zu schwach bzw. nicht zu stark ausfallen.
  • Lächeln Sie ihren Gesprächspartner an!
  • Hören Sie aktiv zu!


Beim Bewerbungsgespräch werden die Angaben aus Ihrem Lebenslauf und zu Ihren Qualifikationsnachweisen besprochen. Je ehrlicher daher eine Bewerbung verfasst wurde, umso einfacher ist es, diese Fragen zu beantworten. Zudem werden auch Fragen gestellt, die den Bewerber zu den Themen Teamarbeit, soziale Kompetenz, Arbeitsauffassung und Loyalität prüfen.


Folgende Fragen müssen Sie in einem Bewerbungsgespräch nicht beantworten:

  • Fragen zur Familienplanung
  • Fragen zu Parteizugehörigkeit
  • Fragen zur Gewerkschaftsangehörigkeit
  • Fragen zur Konfession (soweit für den Arbeitsplatz nicht relevant)
  • Fragen zur finanziellen Situation, z. B. nach Vermögen

Folgende Fragen sollten Sie in einem Bewerbungsgespräch beantworten:

  • Fragen zu Haftstrafen
  • Fragen zu Schulden
  • Fragen zu Lücken im Lebenslauf
  • Fragen zu Wettbewerbsverboten
  • Fragen zu Wehr- oder Zivildienst
  • Zeugnisnoten
  • Fragen über eventuelle Lohnpfändungen oder Behinderungen.

Nicht immer sind die Fragen leicht in ihrer Relevanz für den Arbeitsplatz zu erkennen. Es lohnt sich jedoch, sich genau auf diese Fragen vorzubereiten. Dazu gehört auch, sich vor einem Spiegel selbst zu beobachten und an der Körperhaltung und der Körpersprache zu arbeiten. Bei großer Unsicherheit kann man ein Bewerbungsgespräch auch als Rollenspiel üben.

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