Monthly Archives: May 2010

Fragen im Bewerbungsgespräch

Mögliche Fragen, die im Bewerbungsgespräch vorkommen können:

Folgende Fragen sollten bei einem Bewerbungsgespräch so präzise wie möglich beantwortet werden, da hier die Qualifikation und Belastbarkeit des Bewerbers getestet wird.

  • Wie sieht Ihr Lebenslauf kurzgefasst aus?
  • Was wissen Sie von unserem Unternehmen?
  • Welche Arbeiten mögen Sie am wenigsten?
  • Wo sehen Sie Ihre persönlichen Stärken und Schwächen?
  • Warum haben Sie sich auf die Stellenanzeige beworben?
  • Wie reagieren Sie in Stresssituationen?
  • Nennen Sie mir drei Gründe, warum wir Sie einstellen sollen!
  • Nennen Sie mir drei Gründe, warum wir Sie NICHT einstellen sollten!
  • Wo sehen Sie sich in 10 Jahren?
  • Was war die schwerste Entscheidung, die Sie je haben treffen müssen?
  • Wie gut können Sie im Team arbeiten?
  • Wie würden Sie Konflikte in einem Team lösen?
  • Was würde Ihr letzter / jetziger Vorgesetzter als Ihre Stärken bzw. Schwächen bezeichnen?

Fragen, die vor allem auf Soft Skills zielen, die oft unangenehm sind und die Sie in jedem Fall beantworten müssen:

  • Sie sind nervös. Warum?
  • Wer hat diesen Anzug / dieses Kostüm für Sie ausgesucht?
  • Was halten Sie selbst von Ihrer Bewerbungsmappe?


Selbstverständlich ist das Bewerbungsgespräch die perfekte Plattform, bei der auch Sie Fragen an den Personalchef stellen können. Diese sollten sich jedoch auf Punkte beziehen, die nicht durch Recherche beantwortet werden können.

  1. Fragen Sie nach den Weiterbildungsmöglichkeiten speziell für Ihre Position.
  2. Fragen Sie nach Informationen, die nicht auf der Website der Firma zu erfahren waren.
  3. Fragen Sie nach Kompetenzen und der genauen Stellenbeschreibung für Ihre Position.
  4. Stellen Sie Fragen, die möglicherweise nach dem Studium des Geschäftsberichts aufgekommen sind.
  5. Fragen Sie nach dem Arbeitsklima, der Überstundenzahl und wie diese vergütet werden.
  6. Bitten Sie darum, Ihren künftigen Arbeitsplatz kurz besichtigen zu dürfen.
  7. Fragen Sie nach dem Führungsstil und der Zielsetzung bei der Besetzung des Postens.
  8. Fragen Sie danach, welche Bedeutung Ihre Arbeit in der Unternehmensphilosophie besitzt.
  9. Fragen Sie nach dem sozialen Engagement des Unternehmens, vor allem, wenn Sie sich selbst sozial engagieren.
  10. Erkundigen Sie sich danach, welche Schlüsselkenntnisse Sie unbedingt mitbringen müssen und welches Wissen Sie sich eventuell besonders aneignen sollten, um Ihre Arbeit reibungslos zu beginnen.
  11. Fragen Sie danach, mit welcher Technik / Arbeitsmittel Ihnen zur Verfügung stehen.
  12. Fragen Sie danach, welche Aufgaben aus Ihrer Tätigkeit eine besonders hohe Priorität genießen.

Wenn Sie all die Tipps hier befolgen, sollte einer neuen Anstellung kaum etwas im Wege stehen. Viel Glück beim Bewerben!

Job-Checkliste

Checkliste Voraussetzungen für einen Job:

Bevor Sie sich um einen neuen Arbeitsplatz bewerben, sollten Sie prüfen, ob die Voraussetzungen für eine möglichst erfolgreiche Bewerbung gegeben sind.

  • Ist die geforderte Berufsausbildung vorhanden?
  • Erfülle ich die geforderten Kenntnisse / Fähigkeiten?
  • Passt die Entfernung zum Arbeitsplatz meinen Wünschen?
  • Sagt mir die Betriebsgröße zu?
  • Welche Informationen kann ich zu dem Unternehmen sammeln?
  • Welche Aufstiegsmöglichkeiten bieten sich mir?
  • Kann ich die geforderten Anforderungen im Bereich „Hard Skills“ und „Soft Skills“ erfüllen?
  • Was sind meine Stärken und Schwächen?
  • Welche Punkte sprechen für mich als den „richtigen Bewerber“?
  • Aktuelles Fachwissen über Branche / Unternehmen vorhanden?


Checkliste Stärken / Schwächen

Checkliste für Ihre Stärken / Schwächen:

Zu jeder Stärke / Schwäche sollten Sie Beispiele für sich finden. Am Ende der Checkliste sollten Sie notieren, welche Änderungen Sie bezüglich Ihrer Schwächen einleiten sollten.

Kenntnisse und Fähigkeiten „Hard Skills“:

  • Schulabschluss
  • Praktika
  • Ausbildung
  • Weiterbildung
  • PC-Kenntnisse
  • Fremdsprachen
  • Berufliche Auslandsaufenthalte
  • Besondere berufliche Tätigkeiten / Erfahrungen
  • Engagement im privaten Bereich (Vereine, Organisationen, Parteien)


Persönlichkeitsmerkmale „Soft Skills“

Die sogenannten Soft Skills sind wichtige Indikatoren für einen Personalchef. Aus diesem Grund sollten Sie diese geforderten Persönlichkeitsmerkmale in einem Bewerbungsgespräch nicht nur angeben, sondern auch mit Beispielen belegen können.

  • Einfühlungsvermögen
  • Teamfähigkeit
  • Überzeugungskraft
  • Pünktlichkeit
  • Zielstrebigkeit / Engagement
  • Kontaktfreudigkeit
  • Mobilität
  • Ehrgeiz
  • Hilfsbereitschaft
  • Selbstständiges Arbeiten
  • Lernbereitschaft
  • Eigeninitiative

Persönliche Ziele:

Auch die Benennung der persönlichen Ziele ist für den Personalchef von großer Bedeutung. Zum anderen hilft Ihnen diese Checkliste dabei, die richtigen Weichen für Ihre Zukunft zu stellen und sich über Ihre Wünsche und Ziele klar zu werden.

  • Pläne für die berufliche / private Zukunft
  • Mobilität
  • Gehaltsvorstellung
  • Bevorzugte Branche
  • Bevorzugte Arbeitszeit
  • Bevorzugte Betriebsgröße
  • Bevorzugte Unternehmensphilosophie / Unternehmenskultur
  • Motivation für neue Tätigkeit
  • Pläne / Ziele für Weiterbildung


Checkliste für Ihre Bewerbung

Checkliste Bewerbung:

Wenn Sie mit der Bewerbung um einen Arbeitsplatz beginnen, sollten Sie folgende Punkte in jedem Fall beachten:

Für die Bewerbungsmappe:

  • Sind alle Zeugnisse vorhanden?
  • Ist der tabellarische Lebenslauf mit aktuellem Datum / Unterschrift versehen?
  • Gibt es ein aktuelles Bewerbungsfoto?
  • Welche Gestaltung wurde beim Deckblatt verwenden?

Zum Thema Unternehmen / Qualifikation:

  • Besitze ich alle gesuchten Qualifikationen?
  • Wurden Informationen zum Unternehmen gesammelt?
  • Welche zusätzlichen Qualifikationen sind vorhanden?
  • Können sämtliche Qualifikationen anhand von Zeugnissen nachgewiesen werden?


Zum Bewerbungsanschreiben:

  • Empfänger- und Absenderadressen vollständig und korrekt platziert?
  • Aktuelles Datum
  • Ist der Gesprächspartner bekannt?
  • Genaue Formulierung des Betreffs?
  • Persönliche Anrede des Ansprechpartners?
  • Kurze, prägnante Formulierung des Brieftextes?
  • Ist die Unterschrift vorhanden?
  • Sind Anlagen angegeben?
  • Stimmt das Porto?

Verhalten beim Bewerbungsgespräch

Auch für das Verhalten während des Bewerbungsgesprächs gibt es klare Regeln, die über Erfolg oder Misserfolg eines solchen Interviews entscheiden können. Die nonverbale Kommunikation sowie gute Manieren sind ein wichtiger Indikator für den Personalchef. Daher sollten Sie folgende Regeln auf jeden Fall einhalten:

  1. Pünktlich erscheinen
    Sie sollten weder viel zu früh noch minimal zu spät zum Vorstellungsgespräch kommen. Die „akademische Viertelstunde“ gilt nicht für diesen wichtigen Termin. Zumal Ihre Pünktlichkeit auch auf Ihre Einstellung zur Arbeit schließen lässt.
  2. Begrüßung
    Begrüßen Sie Ihren Gesprächspartner in jedem Fall mit einem Lächeln und einem freundlichen Händedruck. Stehen Sie dabei aufrecht und wenden Sie sich dem Gesprächspartner zu.
  3. Persönliche Anrede
    Merken Sie sich in jedem Fall den Namen des Gesprächspartners. Nennen Sie den Namen immer wieder während des Gesprächs.
  4. Kommunikationsregeln einhalten
    Der Personalchef beginnt mit dem Gespräch. Sie sollten aufmerksam zuhören und ihm in keinem Fall ins Wort fallen. Wenn Sie antworten, nehmen Sie sich ruhig Zeit für die Antwort. Sprechen Sie sicher, ruhig und deutlich.
  1. Nonverbale Kommunikation
    Die nonverbale Kommunikation verrät sehr viel über den Gesprächspartner. Die Art, wie die Hände bewegt werden, ob Augenkontakt hergestellt und gehalten wird und auch die Sitzposition sind Indikatoren für das Verhalten eines Menschen. Dies gilt vor allem auch in der Extremsituation Vorstellungsgespräch.


    Versuchen Sie daher, so offen wie möglich auf Ihren Gesprächspartner zuzugehen. Sitzen Sie aufrecht und lächeln Sie. Versuchen Sie, Ihren Worten mit passenden Gesten mehr Kraft zu verleihen. Auch der Klang Ihrer Sprache verrät dem Personalchef viel. Daher sollten Sie ruhig und leise und vor allem sehr deutlich und langsam reden.

Auf jeden Fall sollten Sie eine vollständige Bewerbungsmappe mit sich führen, wenn Sie zu einem Bewerbungsgespräch gehen. Als kleiner Test ist es oft üblich, dass der Personalchef Ihre Unterlagen „nicht zur Hand“ hat. Ein Pluspunkt, wenn Sie dann aushelfen können. Sie zeigen damit Motivation und vor allem Weitsicht.

Wenn Sie sich unsicher fühlen, wie Sie auf andere Menschen wirken, können Sie das Vorstellungsgespräch üben und hinterher bewerten lassen. Oftmals bemerken andere Menschen Schwächen rechtzeitig, die man selbst an sich nicht wahrnimmt.

Kleidung Bewerbungsgespräch

Kleidung beim Bewerbungsgespräch:

Die korrekte Kleidung nimmt bei einem Bewerbungsgespräch zentrale Rollen ein. Eine unpassende Erscheinung kann sich negativ auf das Urteil des Personalchefs auswirken.

Bei der Kleidung geht es weniger darum, sich zu verkleiden, als mehr um das Herausstellen der eigenen Persönlichkeit. Aus diesem Grund sollten Sie sich in der Kleidung, die Sie zum Vorstellungsgespräch tragen in jedem Fall wohlfühlen. Doch zugleich sollten Sie unbedingt beachten, dass die Kleidung auch zur Branche passt, in der Sie sich vorstellen.


Aus diesem Grund ist es für gewerbliche Berufe nicht unbedingt notwendig, einen Anzug oder ein Kostüm zu tragen. In Büroberufen jedoch durchaus. Informieren Sie sich auf jeden Fall auch über die Unternehmensphilosophie und stimmen Sie Ihre Kleidung darauf entsprechend ab. Wer sich in einem Unternehmen mit langer Tradition bewirbt, sollte anders gekleidet sein, als wenn es sich um eine Firma mit jugendlichem und dynamischem Auftreten handelt.

Folgende Regeln sollten Sie bei der Kleidung und Ihren Accessoires in jedem Fall berücksichtigen:

  • Keine Piercings
  • das Make-up nicht zu auffällig, eher dezent
  • dezenter Schmuck
  • keine offensichtlichen Tattoos
  • der Ausschnitt nicht zu groß, nicht bauchfrei
  • passende Schuhe in gutem Zustand

Telefoninterview

Das Telefoninterview:

Viele Bewerbungsgespräche werden heute nicht mehr vor Ort im Büro der Personalabteilung durchgeführt, sondern am Telefon. Vor allem, wenn es sich um einen Arbeitsplatz handelt, bei dem die Fähigkeit der freien Rede am Telefon besonders wichtig ist. Das Telefoninterview wird terminlich ebenso vereinbart wie das persönliche Bewerbungsgespräch. Es ist also wichtig, sich auf diesen Termin auch inhaltlich genauso gründlich vorzubereiten.

Das Telefoninterview bedarf einer besonderen Vorbereitung, denn Sie haben nur Ihre Stimme und die Aussagekraft Ihrer Wörter, um hier zu punkten. Gestik, Mimik und Erscheinungsbild spielen bei dieser Art des Bewerbungsgesprächs keine Rolle. Für die Bedeutung des Interviews im Bewerbungsverfahren spielt dies jedoch keine Rolle.

Ein Telefoninterview ist nicht mit „Small Talk“ zu verwechseln, es handelt sich um ein ernsthaftes Bewerbungsgespräch. Daher sind folgende Punkte zu beachten:

  • Gerade Sitzhaltung
  • Lächeln
  • Konzentration auf Unterlagen
  • Ruhige Atmosphäre
  • Aktives Zuhören
  • Unangenehme Pausen vermeiden.

Die Sitzhaltung und auch das Lächeln verändern Ihre Stimme merklich. Ihre Stimme klingt anders, wenn Sie gebeugt sitzen und auch das Lächeln kann man am Klang Ihrer Stimme erkennen. Die ruhige Atmosphäre hilft Ihnen dabei, sich in die Situation des Telefoninterviews einzufinden. Konzentrieren Sie sich auf die Bewerbungsunterlagen.


Unter aktivem Zuhören versteht man, dass der Gesprächspartner am Telefon ein Feedback bekommt, dass ihm konzentriert zugehört wird. Ihnen erleichtert das Zuhören das Finden von Antworten und Sie bekommen schneller eine Verbindung zum Gesprächspartner am Telefon.

Tipp:

Sehen Sie beim Telefonieren auf den Namen Ihres Gesprächspartners. So entsteht für Sie der Eindruck, Sie sprächen mit dem Partner persönlich und haben so zudem auch immer den Namen parat. Oft kann es auch helfen, wenn man die Kleidung dem Anlass anpasst, ähnlich dem persönlichen Gesprächstermin im Unternehmen.

Folgende Punkte sollten Sie bei einem Telefoninterview beachten:

  • Terminänderung vereinbaren, wenn der Zeitpunkt ungünstig ist.
  • Gut und genau vorbereiten.
  • Fragen formulieren.
  • Gesprächspartner immer ausreden lassen, niemals unterbrechen.
  • Nicht nach dem Gehalt fragen.
  • Bewerbungsunterlagen nach möglichen Lücken durchsuchen und diese erklären können.

Fragen Bewerbungsgespräch

Fragen in einem Bewerbungsgespräch:

Es gibt in jedem Bewerbungsgespräch Fragen, die Ihnen immer wieder begegnen. Diese sollten neben Ihrer fachlichen Qualifikation auch Einblick in ihre sozialen Kompetenzen geben. Auch Ihre Zukunftsplanung und Ihre Motivation sind meist Ziele der Fragen in Bewerbungsgesprächen.

Typische Fragen zu den Themen Zukunftsplanung und Motivation, die Sie schlüssig und ehrlich beantworten sollten:

  • Gründe für die Berufswahl
  • Fragen zur beruflichen Zukunft
  • Fragen zur Firma
  • Fragen zur Motivation
  • Gründe, warum gerade Sie eingestellt werden sollten.

Wichtig ist jedoch, dass ein Bewerbungsgespräch nicht ausschließlich daraus besteht, dass der Personalchef Fragen an Sie richtet. Es ist durchaus angebracht, ebenfalls Fragen zu stellen. Oftmals ist dies auch Bestandteil des Gesprächs, aus dem der Personalchef viele Informationen über Ihre Persönlichkeit herauslesen kann.

  • Nicht nach Gehalt oder Vergünstigungen fragen.
  • Thematische Fragen zum Betrieb und Arbeitsbereich stellen.
  • Fragen stellen, die sich aus der Information über das Unternehmen ergeben.
  • Offene Fragen erleichtern den Dialog mit dem Gesprächspartner.


Um sich auf diesen Teil des Bewerbungsgesprächs vorzubereiten, können Sie sich die Fragen vorher genau überlegen und auch notieren. Die besondere Situation eines Bewerbungsgesprächs ist nicht zu unterschätzen und man läuft sehr schnell Gefahr, keine Fragen zu finden. Besonders auf diese Fragen sollten Sie sich vorbereiten.

Bewerbungsgespräch

Das Bewerbungsgespräch:

Wenn Sie zum Bewerbungsgespräch eingeladen werden, haben Sie die erste Hürde bereits genommen. Ihre schriftlichen Unterlagen haben in Ihrem zukünftigen Arbeitgeber das Interesse geweckt, Sie in einem persönlichen Gespräch näher kennenzulernen. Das Bewerbungsgespräch ist daher eine gute Möglichkeit, den positiven Eindruck der Bewerbungsmappe zu verstärken und sich selbst vor dem Gesprächspartner zu vermarkten.

Im Bewerbungsgespräch sollten Sie sich immer vor Augen halten, dass Sie den ersten Eindruck nicht wiederholen können. Die ersten Sekunden entscheiden über Sympathie und Antipathie. Der erste Eindruck wird gebildet durch das Auftreten, die Kleidung und die sogenannte nonverbale Kommunikation.

Wichtige Regel für das erste Gespräch:

  • Kleiden Sie sich geschmackvoll. In salopper Kleidung in einer Bank zu erscheinen ist ebenso unpassend, wie im Anzug mit Krawatte auf einer Baustelle.
  • Blicken Sie Ihrem Gesprächspartner bei der Begrüßung in die Augen.
  • Achten Sie auf Ihre Körperhaltung während des Gehens und Stehens (ein gesenkter Blick verrät Unsicherheit).
  • Der Händedruck darf nicht zu schwach bzw. nicht zu stark ausfallen.
  • Lächeln Sie ihren Gesprächspartner an!
  • Hören Sie aktiv zu!


Beim Bewerbungsgespräch werden die Angaben aus Ihrem Lebenslauf und zu Ihren Qualifikationsnachweisen besprochen. Je ehrlicher daher eine Bewerbung verfasst wurde, umso einfacher ist es, diese Fragen zu beantworten. Zudem werden auch Fragen gestellt, die den Bewerber zu den Themen Teamarbeit, soziale Kompetenz, Arbeitsauffassung und Loyalität prüfen.


Folgende Fragen müssen Sie in einem Bewerbungsgespräch nicht beantworten:

  • Fragen zur Familienplanung
  • Fragen zu Parteizugehörigkeit
  • Fragen zur Gewerkschaftsangehörigkeit
  • Fragen zur Konfession (soweit für den Arbeitsplatz nicht relevant)
  • Fragen zur finanziellen Situation, z. B. nach Vermögen

Folgende Fragen sollten Sie in einem Bewerbungsgespräch beantworten:

  • Fragen zu Haftstrafen
  • Fragen zu Schulden
  • Fragen zu Lücken im Lebenslauf
  • Fragen zu Wettbewerbsverboten
  • Fragen zu Wehr- oder Zivildienst
  • Zeugnisnoten
  • Fragen über eventuelle Lohnpfändungen oder Behinderungen.

Nicht immer sind die Fragen leicht in ihrer Relevanz für den Arbeitsplatz zu erkennen. Es lohnt sich jedoch, sich genau auf diese Fragen vorzubereiten. Dazu gehört auch, sich vor einem Spiegel selbst zu beobachten und an der Körperhaltung und der Körpersprache zu arbeiten. Bei großer Unsicherheit kann man ein Bewerbungsgespräch auch als Rollenspiel üben.

Lebenslauf

Der Lebenslauf (ausführlich oder tabellarisch):

Aus Gründen der Übersichtlichkeit wird der Lebenslauf generell in einer tabellarischen Form ausgearbeitet, ein ausführlicher Lebenslauf wird von Unternehmen heute selten erwartet. Die Flut der Bewerbungen lässt es in den meisten Fällen nicht zu, dass Personalchefs sich mit langen Texten auseinandersetzen. Die Informationen im Lebenslauf müssen auf den ersten Blick ersichtlich und gut nachvollziehbar sein.

Der tabellarische Lebenslauf besteht aus folgenden Themen:

  • Persönliche Angaben
  • Schulische und berufliche Ausbildung
  • Berufliche Praxis, vorherige Arbeitgeber
  • Qualifikationen
  • Datum und Unterschrift

Daten, die im Themenbereich „persönliche Angaben“ in jedem Fall enthalten sein müssen:

  • Name
  • Anschrift
  • Telefon, eventuell eMail-Adresse
  • Geburtsdatum und Geburtsort
  • Familienstand
  • Anzahl der Kinder (falls vorhanden)


Optional können folgende Angaben im Lebenslauf aufgeführt werden:

  • Staatsangehörigkeit (bei ausländischen Bewerbern sinnvoll)
  • Konfession (abhängig vom Unternehmen)
  • Name der Eltern
  • Anzahl der Geschwister (vor allem bei Bewerbungen im sozialen Bereich)

Bei der Angabe von Berufsausbildung und beruflichem Werdegang gelten folgende Regeln:

  1. Die Angaben sind in chronologischer Reihenfolge anzugeben.
  2. Beginn und Ende sind zumindest im Format mm/jjjj anzugeben.
  3. Der Name und Ort der Ausbildungsstätte bzw. des Unternehmens sind anzugeben.
  4. Die genaue Berufsbezeichnung ist entsprechend des jeweiligen Vertrags aufzuführen.

Da vor allem die Angaben über die berufliche Laufbahn wichtige Hinweise auf die Qualifikation eines Bewerbers liefern, können Sie hier in Stichpunkten charakteristische Tätigkeiten anführen. Vor allem, wenn Ihnen in der Vergangenheit Aufgaben übertragen wurden, die über die eigentliche Stellenbeschreibung hinausgingen, ist diese Angabe besonders wichtig.

Für die Angabe von Weiterbildungen und zusätzlichen Qualifikationen gilt:

  • Unterscheidung zwischen privaten und betrieblichen Weiterbildungen genau angeben;
  • Hinweis, welcher Abschluss erreicht wurde und ob ein Zertifikat ausgestellt wurde;
  • Belegbarkeit.

Sie müssen alle Weiterbildungen genau belegen können. Ein Sprachkurs am PC für eine Urlaubsreise ist keine fremdsprachliche Weiterbildung und sollte gegebenenfalls als „Grundkenntnisse“ angegeben werden.

Schlussendlich endet der tabellarische Lebenslauf mit dem aktuellen Datum (identisch mit dem Datum des Anschreibens) und der Unterschrift mit Vor- und Familiennamen.

Online Job Magazin | Online Industriejob Magazin | Industriejobs | Finanzierungsratgeber | Versicherungsratgeber

Copyright © CNC Jobs Deutschland UG -haftungsbeschränkt- [2012].

All Rights Reserved.

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis 

bloggerei.de